Über uns

Prim. Ao. Univ. Prof. Dr. Monika Ferlitsch

promovierte 1998, erlangte die Venia docendi 2006, ist seit 2007 Fachärztin für Innere Medizin und seit 2012 Fachärztin für Gastroenterologie und Hepatologie. Sie ist seit 2000 an der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Inneren Medizin III, des Universitätsklinikums AKH Wien tätig. Zudem leitet sie seit 2007 im Rahmen Ihrer Tätigkeit bei der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) das österreichweite Projekt „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“, hat 2008-2014 die Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ der ÖGGH geleitet und ist seit 2014 Beirätin für die Kolorektalkarzinomvorsorge der ÖGGH. Seit 2012 arbeitete sie mit bei mehreren Guidelines der European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE) mit.Im Jahr 2017 publizierte sie die “Polypektomie und endoskopische Mukosaresektion, Guideline der ESGE” fertiggestellt. 2021 wirkte Sie ebenso federführend an der Erstellung der neuesten “Guideline der Qualitätsgesicherten Vorsorgekoloskopie” der ÖGGH mit.

Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

2005 wurde die Vorsorgekoloskopie in Österreich eingeführt. Im Sommer 2006 scheiterten die Verhandlungen für eine österreichweite Lösung, die gleichzeitig auch eine sinnvolle Qualitätskontrolle mit sich gebracht hätte. In der Zwischenzeit sind in allen Bundesländern Einzelverträge geschlossen worden, die sich sowohl in der Honorarhöhe, besonders aber auch in den verlangten Qualitätsanforderungen unterscheiden. Lediglich in Vorarlberg und seit 2011 im Burgenland werden Qualitätsstandards verlangt, die sich mit den Vorstellungen der ÖGGH decken.

Da eine Qualitätssicherung bei einer Untersuchung an gesunden Personen eine sehr wichtige Rolle spielt, hat sich die ÖGGH 2007 dazu entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, und der Österreichischen Krebshilfe ein “Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge” zu schaffen. Aufgrund des großen Erfolgs und der hohen Beteiligungsrate (mehr als 400.000 eingegangene Befunde) wurde dieses Projekt nun zum sechsten Mal verlängert. Kolleg*innen können sich laufend um dieses Zertifikat bewerben.

Wir sind überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit aller endoskopierenden Kolleg*innen und Kollegen, sei dies nun im Krankenhaus oder im niedergelassenen Bereich, den Qualitätsvorstellungen der ÖGGH entsprechen und damit das Zertifikat anfordern können.

Durch mittlerweile jahrelange regelmäßige Kommunikation mit den Medien, konnten wir die Qualitätsfrage und die Wichtigkeit der Vorsorgekoloskopie besser im öffentlichen Bewusstsein verankern. Besonders freuen wir uns darüber, dass Patient*innen bereits proaktiv das Qualitätszertifikat bei der Wahl ihrer Ärzt*in miteinbeziehen.

Wir laden daher alle internistischen und chirurgischen Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind die Voraussetzungen der Zertifizierungsrichtlinie zu erfüllen, herzlich zur Teilnahme an diesem Projekt ein.

Unser Team

Priv. Doz. Dr. Elisabeth Waldmann, PhD

Wissenschaftliche Mitarbeit

Arno Asaturi, DGKP

Study Nurse, Teilnehmerbetreuung, Buchhaltung, Organisation, Wissenschaftliche Mitarbeit

Lisa-Maria Rockenbauer, B.Sc., cand.med

Hygiene & Stichproben, Wissenschaftliche Mitarbeit

Lena Jiricka, B.Sc.

Statistik, Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Jasmin Zessner-Spitzenberg

Organisation, wissenschaftliche Mitarbeit

Jeremy Cook, B.Sc.

Hygiene & Stichproben, wissenschaftliche Mitarbeit

Marieme Alozie

Organisation

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Wir sind für Sie telefonisch sowie per Email erreichbar

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Qualitätszertifikat Vorsorgekoloskopie
Währinger Gürtel 18-20
Postfach 7
1097 Wien

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Montag 9:00 – 12:00, 13:00 – 16:00
Dienstag 9:00 – 12:00
Donnerstag 9:00 – 12:00

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ÖGGH – Qualitätszertifikat Vorsorgekoloskopie

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